Dubai-Tipps! Fettnäpfchen in Dubai vermeiden

Dubai - Skyline: Foto/Copyright: Flying Media

Dubai ist „In”. Das Wetter ist immer schön, die Sehenswürdigkeiten sind atemberaubend und wachsen sprichwörtlich in den Himmel. Und wer Weihachten und den Jahreswechsel lieber an einem Palmenstrand statt im deutschen grauen Frühwinter zu frieren, ist hier sowieso richtig. Kein Wunder also, dass sich das Land zu einem äußerst beliebten Reiseziel entwickelt hat. Doch Vorsicht! Arabien ist nicht Europa, und so warten deutlich mehr „Fettnäpfchen“ auf den Reisenden als anderswo.

Seine Sie sich schon beim Buchen einer Reise darüber im Klaren, dass es sich zwar um ein grundsätzlich offenes, aber eben dennoch islamisch geprägtes Land handelt. Auch wenn es draußen sehr warm ist, ist die Kleidung hier konservativ. Schultern und Knie sollten stets bedeckt sein, Frauen sollten es zudem vermeiden, mit tiefen Ausschnitten oder enger Kleidung zu provozieren. Nicht erforderlich ist es freilich, sich wie die Einheimischen zu kleiden. Arabische Kleidung ist für Araber und würde andernfalls ebenso komisch beäugt werden.

Verpönt ist es, wenn sich Pärchen zu offenherzig in der Öffentlichkeit zeigen. Selbst das Händchenhalten wird nicht gern gesehen, vom Küssen gar nicht zu sprechen. Frisch Verliebte sollten sich also lieber ein anderes Reiseziel aussuchen. Auch ältere Paare müssen sich in Zurückhaltung üben.

Zudem ist es nicht erlaubt, einfach so fremde Menschen zu fotografieren. Auch hier gilt wieder der Zusatz „insbesondere Frauen“, zumal im Falle einer Verschleierung. Wenn es um staatliche Gebäude, Botschaften, Paläste oder gar militärische Einrichtungen geht, kann man sogar richtig Ärger bekommen. Im Zweifel sollte man also nicht auf den Auslöser drücken und sich die Motive am Ansichtskartenstand sichern.

Dass der Islam Männer-dominiert ist, zeigt sich auch beim Begrüßen auf. „Ladies first“ gilt hier nicht, zuerst werden Männer begrüßt. Zudem ist es unüblich, dass sich Männer und Frauen die Hände reichen. Ganz wichtig: der Islam betrachtet die linke Hand als unrein. Sie anderen Menschen entgegenzustrecken, wäre eine schwere Beleidigung! Wer auf der sicheren Seite sein möchte, beobachtet am besten die Einheimischen. Im Zweifel gilt eben wieder „weniger ist mehr“.

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