ACHTUNG! Dengue-Fieber in Hurghada! Was jetzt wichtig ist für Touristen

Archivbild Hurghada - Foto: Flying Media

Dengue-Fieber und andere Tropenkrankheiten erreichen Touristenzentren
Im ägyptischen Touristenzentrum Hurgada sind in letzter Zeit mehrfach Infektionen mit dem Dengue-Fieber festgestellt worden. Urlauber sollten daher besonders auf einen guten Schutz gegen Stechmücken achten, durch die diese Tropenkrankheit übertragen wird.

Bekannt wurde nun die Erkrankung einer Belgierin nach ihrer Rückkehr aus dem beliebten Ferienort. In al-Qusair 150 km südlich von Hurghada sollen seit September schon 1.200 Infektionen gemeldet worden sein. Nach einer Inkubationszeit von drei bis vierzehn Tagen zeigen sich bei den Patienten Symptome, die einer schweren Grippe ähneln. Meist heilt die Krankheit von selbst aus, in schwereren Fällen kann es aber zu inneren Blutungen und Gefäßschäden kommen. Seit knapp zwei Jahren gibt es zwar eine erste Impfung gegen die Krankheit, der Schwerpunkt liegt aber nach wie vor in der persönlichen Prävention. Hierzu gehören entsprechende helle und weite Kleidung und mückenabweisende Sprays. Zudem sollte man darauf achten, Getränke nur aus Behältern zu sich zu nehmen, die erst kurz vor dem Verzehr geöffnet wurden. Ein Moskitonetz über dem Bett ist hingegen wenig hilfreich, da die übertragende Tigermücke tagaktiv ist.

Wie das Zentrum für Reisemedizin (CRM) mitteilte, wütet das Dengue-Fieber in diesem Jahr auch auf Sri Lanka, wo dreimal soviele Erkrankungen wie im Vorjahr registriert wurden, bis sind es bereits über 160.000. Der bislang schwerste Ausbruch der Infektionskrankheit hat zur Folge, dass auf der gesamten Insel ein Ansteckungsrisiko besteht. Immerhin geht die Zahl der Neuerkrankungen seit August zurück.

Auf den Kapverdischen Inseln gibt es seit Juli wieder vermehrt Fälle von Malaria, bisher sind es mehr als 400. Im Gegensatz zur Tigermücke ist hier die übertragende Anophelesmücke in der Dämmerung und nachts aktiv. Auch gegen Malaria gibt es keinen direkten Impfschutz, das Krankheitsbild stellt sich mit einer präventiven Therapie erheblich leichter da. Deshalb sind vorbeugende Maßnahmen in Form passender Kleidung, Mückenspray und einem Bettnetz nach wie vor unentbehrlich.

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